Über die australische Flüchtlingspolitik

Australien ist nicht gerade bekannt dafür, Flüchtlinge – vor allem aus Indonesien – mit offenen Armen zu empfangen. Im Gegenteil, die australische Flüchtlingspolitik steht weltweit seit langem in der Kritik und führt dazu, dass man in Down Under nicht gerade zimperlich mit illegalen Einwanderern umgeht. In den Flüchtlingslagern herrschen teilweise extrem schlimme Zustände und die führenden Politiker scheinen auch kein wirkliches Interesse daran zu haben, etwas diesbezüglich zu ändern. Auch weiterhin sollen die mit ihrem Boot an der Küste gestrandeten Menschen gleich in eines der gefängnisähnlichen Lager auf der Insel Manus (Papua-Neuguinea) eingesperrt werden. Ins Land kommt jedenfalls niemand ohne entsprechende Aufenthaltsgenehmigung.

Zukünftig sollen laut Aussage des australischen Premierministers Malcolm Turnbull manche der Flüchtlinge darauf hoffen dürfen, ein neues Leben in den USA zu beginnen. Diese Aussage verwundert doch sehr, zieht man in Betracht, dass die USA – vor allem mit dem neu gewählten Präsidenten Donald Trump – ebenfalls bekannt dafür sind, eine äußerst strikte Flüchtlingspolitik durchzusetzen. Weiterführende Infos zum Thema findet man in diesem Beitrag.